Herren Manschettenknöpfe richtig kombinieren

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Gute Manschettenknöpfe für Herren zu finden ist nicht immer einfach. Gerade als Anfänger ist man maßlos überfordert und fragt sich worauf man beim kombinieren achten sollte. Nachdem sich einige Leser genau über dieses Thema einen Artikel gewünscht haben, dachte ich es wird nun Zeit Ihnen diesen Wunsch zu erfüllen. Deshalb wünsche ich Ihnen nun viel spaß beim lesen.

 

Um ganz kurz auf die Geschichte des Manschettenknopfs zurück zu gehen, sollten Sie die des Herrenhemds kennen. Klicken Sie hier um zum Artikel „das perfekte Hemd finden“ zu gelangen! Im gleichen Zeitalter, kamen neben dem Hemdkragen auch Rüschen und Spitzen in Mode. Die ersten Manschetten schloss man zunächst mit einfachen Seiden- oder Schnürbändern.
In der Zeit des Frühbarocks gab es dann  schließlich die ersten Metallknöpfe, die noch über eine Kette miteinander verbunden waren. Später wurde der Markt von Goldschmieden an sich genommen und die Kette der Manschettenknöpfe durch einen „Steg“ ersetzt. Zusätzlich wurden die Knöpfe mit Edelsteinen, Perlen oder kunstvollen Verzierungen besetzt angeboten.

Mittlerweile dient der Manschettenknopf immer mehr als modisches Accessoire und wird hauptsächlich von Männern an der Hochzeit getragen. Ich finde das als äußerst schade, da ich gerne im Business-Bereich auf ein Hemd mit entsprechend schönen Manschettenknöpfen zurück greife. Vielleicht ermutige ich ja den ein oder anderen mit diesem Artikel noch, öfters zum Manschettenknopfhemd zu greifen.

 

Was gibt es für verschiedene Arten von Manschettenknöpfen?

 

Zuerst einmal sollte beachtet werden, das es alle Arten in unterschiedlichen Formen und Farben gibt. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Formen. Der Klassiker bildet natürlich die Rechteckige und Runde Form. Auch im puncto Materialien unterscheiden sich alle Knöpfe unter sich.
Wer es ganz Edel haben möchte, holt sich Manschettenknöpfe aus Silber, Gold oder Kristall. Zudem besteht heutzutage die Möglichkeit sich gravierte Manschettenknöpfe zu kaufen.

Kommen wir nun zu den unterschiedlichen Arten:

  • mit Seidenknöpfen – diese sind meist aus Baumwolle oder Seidenfaden. Sehr günstig, machen aber auch wenig her und sind oft beim Hemd direkt dabei.
  • unbewegliche Manschettenknöpfe – Haben den Vorteil, häufig doppelseitig oder umkehrbar nutzbar zu sein. Leider besteht hier die Gefahr, dass diese eventuell rausrutschen.
  • mit Gelenk – Der praktischer Verschluss ermöglicht es, beide Seiten der Musketierhemdmanschette zu schließen.
  • Druck-Manschettenknöpfe – sind mittlerweile nicht mehr gängig, da diese einfach zu „steif“ sind und so ab einer entsprechenden Größe schwieriger zu tragen.
  • mit Kettchen – wird auch heutzutage nicht oft getragen. Diese sind meist zweiteilig.
  • mit Schwenkkopf – die gängigste Form, wegen dem praktischen Drehverschluss.

 

Meine Empfehlungen:

 

 

Wie kombiniere ich die Manschettenknöpfe richtig?

 

Die Manschettenknöpfe sollten zum Gesamtbild passen. Also komplett abgestimmt sein. Es sieht einfach nicht gut aus, wenn die Farbe, der Knöpfe eine komplett nicht passende Farbe zum Outfit besitzen.

Achten Sie auf Ihre Uhr also entsprechend die Armbandfarbe der Uhr, oder Ziffernblattfarbe. Hier kommen Sie nochmal zum Uhren Artikel!

Zudem sollten Sie auch auf ihre anderen Kleidungsstücke achten. Hierzu gehören Gürtel, Schuhe, Krawatte oder Hemd.

Beim Hemd sollte die Farbe entweder Ton in Ton, Analog oder Komplementär sein.

Ton in Ton: Die Farbe ist die selbe, lediglich der Farbton darf leicht abweichen. Hier kann es auch echt gut wirken, wenn Sie ein Hellblaues Hemd tragen und die Farbe der Manschettenknöpfe ein bisschen dunkleres Blau haben.

Analog Farben: Die unterschiedlichen Farben sind am Farbkreis nah beieinander.

Komplementär Farben: Die beiden Farben (also Hemd und Manschettenknopf) liegen genau gegenüber im Farbkreis. Die Variante kann extrem stillvoll wirken! Zum Beispiel bei einem eher dunklen Blauen Anzug goldene Manschettenknöpfe.

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